Gold – warum es nicht nur für Reiche gut ist!

Gold – warum es nicht nur für Reiche gut ist!

Was ist Gold?

Gold ist ein Edelmetall, und sehr selten. Das gesamte Vorkommen auf der Erde (190.000 Tonnen) würde einem Würfel von lediglich 21m Seitenlänge entsprechen. Würden wir es gleichmäßig auf alle Menschen verteilen, würde jeder 24,3g bekommen, also etwa 1 Kubikzentimeter.
Es wird vorwiegend für Schmuck Produktion verwendet, aber auch in der Industrie. Man kann es ganz flach walzen, sodass es eine fast durchsichtige Folie ergibt. Aus 1g Gold kann man einen 24km langen Faden ziehen.
Gold wird als Anlageobjekt in Münzen oder Barren produziert. Bullionmünzen haben entweder 916,6 Promille (Krugerrand, Britannia, American Eagle) oder 999,9 Promille (Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, Nugget, American Buffalo). Die Gewichte von Münzen werden in Unzen (oz) angegeben, es gibt meist 1/25, 1/10, 1/2 und ganze Unzen.
Als Barren gibt es 1g, 2g, 5g, 10g, 50g, 100g, 250g, 500g, 1000g (1kg), sowie 400oz (12,44kg). Letztere sind Barren wie man sie aus Hollywood Filmen kennt.

Hier der Größenvergleich einer 1€ Münze zu 100g Gold:

100g Gold Vergleich Größe 1€ Münze

Du kannst es sowohl direkt bei Händlern und Banken als Münzen oder Barren kaufen, oder über “Systemkauf”. Das entspricht einem Sparplan, bei dem man etwa ab 25€ monatlich Gold kaufen kann.
Wenn du noch mehr Detailinfos über Gold wissen willst, geh auf Wikipedia.

Warum Gold kaufen?

Auf Gold gibt es KEINE Steuer – jeder Kursanstieg ist 100% Wertsteigerung. Es ist leicht auch in großen Werten mitzunehmen, und ist daher in Krisenzeiten besonders beliebt. Die Corona Krise im März/April 2020 hat gezeigt, wie wichtig es ist – überall waren die kleinen Stücke ausverkauft. Es steigt im Wert, wenn die Aktienmärkte schwächeln – also besonders in Krisen. Es kann leicht transportiert werden (1kg hat im Juni 2020 einen Wert von 50.700€), und überall auf der Welt leicht verkauft werden – sofern es LBMA zertifiziert ist. Wichtig ist es, physisches Gold zu kaufen, keine Wertpapiere dafür, und dass es zumindest teilweise “zuhause” gelagert wird, sodass es im Falle einer plötzlichen extremen Krise schnell im Zugriff ist. Wobei zu Hause vermutlich unsicher ist, eher im Garten vergraben, einmauern oder ähnliches.

Warum Gold NICHT kaufen?

Es hat keine Indexanpassung, daher wird häufig gesagt, dass es “nur” zur Wertsicherung dient. Ich finde keinen anderen Grund, der dagegen spricht.

Vergleich zum Bausparvertrag

Der Bausparvertrag mit 100€ monatlich bringt nur noch 7.300€ nach 6 Jahren. Dafür hat man 7.200€ eingezahlt.
Ich habe einen Vergleich mit einem Goldsparvertrag gemacht, für den Zeitraum Juni 2014-Mai 2020, also genauso 72 Monate. Damit hätte man über 174g Gold gekauft, was am 29.6.2020 einem Wert von knapp 9.700€ entspricht – also 25% Gesamtgewinn, während der Bausparvertrag gerade 1,39% geschafft hat. Das sind 2.400€ mehr, fürs selbe Geld! Außerdem hat man Gold, das weiterhin automatisch Wert erhaltend ist. Beim Bausparvertrag hat man Geldwerte, es liegt auf der Bank und ist damit von der nicht wirklich vorhandenen Einlagensicherung betroffen. Was ist besser?

Die Grafik zeigt: Der Gewinn bei Gold stieg dramatisch, beim Bausparvertrag gar nicht:

Vergleich Goldsparplan und Bausparvertrag

Schlägt Gold die Inflation?

Gold ist neben Immobilien und Aktien/Fonds heute die einzige Investitionsform, mit der man realistisch die Inflation schlagen kann. Antiquitäten, Kunst und Oldtimer als Spezialformen lasse ich mal weg, weil man sich damit sehr intensiv beschäftigen muss und das nur für Liebhaber interessant ist. Immobilien haben sehr viele unterschätzte Risiken (Wertverlust, plötzliches Investitions-muss, Immobiliensteuer usw.), auf die ich immer dringend hinweise.

Worauf musst du beim Kauf achten?

  • Gold nur in physischer Form kaufen! Keine Wertpapiere – es ist 50x überzeichnet. Das bedeutet, 49 Leute glauben, das Gold zu besitzen, das du wirklich hast!
  • Feingold 999,9/1000, wird auch als 24 Karat bezeichnet
  • Nur „good delivery“ Standard nach LBMA (London Bullion Market Association) kaufen – damit ist es weltweit verkaufbar
  • Nur zugelassene und registrierte Prägeanstalten verwenden (Umicore, Haereus, Münze Österreich wobei letztere nicht LBMA zertifiziert ist, der Philharmoniker jedoch sehr wohl, etc.)
  • Weltweiter währungsunabhängiger Verkauf ist ganz einfach möglich
  • Jederzeit verfügbar halten – zumindest Teile davon solltest du in physischem Zugriff haben
  • Steuerliche Vorteile bei physischen Gold nutzen: keine Steuer!

Wie erwerbe ich Gold?

Es gibt im wesentlichen 2 Arten: entweder zum Händler fahren und Gold physisch kaufen. Das kostet am 29.6.2020 bei der Oberbank 78€ für 1g, bei der Sparkasse 66,40€+5€ Spesen=71,40€. Dazu musst du noch den eigenen Aufwand, wie Fahrzeit, Sprit und Parkticket zählen. Denn du solltest monatlich kaufen, um den cost-average Effekt auch zu nutzen.

Du kannst es auch einfach im Systemkauf online erwerben. Hier ist der Preis am 29.6.2020 bei 53,33€ pro Gramm, mit Hochsicherheits-Lagerung beim Großhändler (Pro Aurum in München). Das Depot sollte gegen sämtliche Risiken versichert und Sondervermögen sein, und die Auslieferung bereits ab 31,1 g/50 g möglich – je nachdem ob Münzen oder Barren gewünscht sind.
Keine Laufzeitbindung (Kaufbetrag monatlich variabel wählbar) ist ein weiterer großer Vorteil im Vergleich zu Bausparvertrag oder Lebensversicherung.

Verfügbarkeit und Liquidität

Im Systemkauf liegt immer etwas Gold beim Händler, nämlich jenes das noch nicht ausgeliefert wurde. Dieses kann binnen weniger Tage verkauft werden, und der Wert wird in beliebiger Währung auf dein Konto gezahlt. Hast du also ein Euro und ein Dollar Konto, kannst du dir aussuchen, wohin du das haben willst.

Wenn du Gold daheim hast, und es LBMA zertifiziert im unbeschädigten Blister ist, kannst du auch jederzeit zum Händler oder zur Bank gehen und es verkaufen. Achtung: es gibt stark unterschiedliche Preise, vergleichen lohnt sich!

Wie das genau geht, ob Gold zu dir passt, und welche Strategie für dich optimal ist, sollten wir in einem persönlichen Gespräch klären.

Corona Virus – welche Wahrheit ist die Richtige?

Corona Virus – welche Wahrheit ist die Richtige?

Corona Virus: was ist denn nun Wahr?

Ich möchte hier ein paar Artikel und Videos auflisten, die selbst wieder kritisch betrachten, was denn rund um Corona / Covid-19 / SARS-COV-2 stattfindet. Interessanterweise glauben ja sehr viele Menschen bedingungslos, was uns in den Nachrichten erzählt wird. Obwohl es doch schon unzählige Beispiele gibt, dass wir ständig belogen werden. Oder sagen wir: einseitig beeinflusst.

Umso wichtiger ist es, zu versuchen verschiedene Meinungen zu hören, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Wahrheit ist ja nicht absolut, denn jeder bewertet einzelne Punkte unterschiedlich stark. Es ist aber gut, viele Quellen zu haben, dann ist ein breiteres Spektrum an Informationen verfügbar.

Dieser Artikel wird immer wieder erweitert, sobald ich neue Beiträge finde – meist wird einfach unten angehängt. Wenn aber etwas oben passt, werde ich das so machen. Also immer wieder mal durchschauen, es ist per Ende Mai schon eine recht große Sammlung von Links vorhanden.

Es sieht so aus, dass man hier wieder wie schon zB 2009 die Schweinegrippe komplett überreagiert. Am Ende wirds wieder ein Video geben wie weiter unten in dem Video “Angstmache – wer profitiert”. Und sollte es einmal eine echte Pandemie geben, die auch wirklich gefährlich ist, dann wirds keinen mehr interessieren, weil wir schon mehrmals komplett verrückt gemacht wurden.

Gleich zu Beginn möchte ich die Anzahl der Toten hinterfragen. Darauf baut ja das gesamte Angstsystem auf, dass es Millionen von Toten geben könnte. Also betrachten wir die Seite https://www.euromomo.eu/outputs/zscore_country_total.html

Anmerkung 3.5.2020: der Link wurde geändert, die Grafik ist jetzt komplett anders aufgebaut um eine dramatischere Darstellung zu erreichen. Im Bild unten ein Screenshot, wie die Grafik noch bis Woche 13, 2020 ausgesehen hat:

!Wirklich beängstigend sind die Zahlen für mich nicht, dennoch sieht man speziell in Italien einen großen Ausschlag. Doch: wie viele der Toten starben denn AN Corona, und nicht MIT Corona? Das ist ein wesentlicher Unterschied!

Deutsches Innenministerium will Panik schüren

Dazu ist eine Information wichtig, die aus einem internen Papier des deutschen Innenministeriums stammt: https://www.focus.de/politik/deutschland/aus-dem-innenministerium-wie-sag-ichs-den-leuten-internes-papier-empfiehlt-den-deutschen-angst-zu-machen_id_11851227.html

Zitat: „Ein der Lage angemessenes und schrittweises Eingreifen in wirtschaftliche und gesellschaftliche Abläufe wird dadurch erst ermöglicht (…)“, und “dadurch” bedeutet: Internes Papier aus Innenministerium empfahl, den Deutschen Corona-Angst zu machen

Wer gilt denn eigentlich als Corona Toter?

Und im weiteren Schritt ist dieses Video essenziell. Dort werden offizielle Videos und Statements kommentiert und hinterfragt. Speziell die Frage “Wer ist denn ein Corona Toter?” ergibt die Antwort “Jeder, der stirbt und bei dem Corona positiv getestet wurde”. Das bedeutet: wird jemand vom Auto überfahren, und ist Corona Positiv, ist er ein Corona Toter. So bekommt man große Zahlen an Corona Toten Zustande!

Wer ist die WHO?

Weiters wichtig ist doch die Frage: Wer ist die Quelle all der Panik? Die WHO. Nun denkt man bei WHO (“Weltgesundheitsorganisation”), dass diese der UNO gehört. Nunja, gesponsert wird die WHO fast ausschließlich von Bill Gates, über seine Stiftung. Und dass hier wirtschaftliche Interessen vertreten werden, ist ohnehin schon von den letzten Pandemien klar. Die Pharma Industrie möchte natürlich Pillen und Masken verkaufen.

Corona und Finanzen

Ich bin in der Finanzbranche tätig, daher schon länger mit der Frage nach dem Crash des Finanzsystems beschäftigt. Interessant daher die Verbindung von Corona und Finanzen:

Markus Krall und Max Otte

Auch Markus Krall und Max Otte gaben ein sogar gemeinsames Interview zu diesem Thema:

Mr. Dax

Auch “Mr. Dax” Dirk Müller hat sich dazu geäußert:

Blackrock

Und jetzt ist Blackrock damit beauftragt, das Finanzsystem zu retten. Doch wer ist Blackrock?

Angstmache – wer profitiert?

Also wozu die ganze Angst? Na irgendwer wird schon was davon haben, oder? Sehen wir mal ein altes Video von 2009, wo mit der Schweinegrippe Panik verbreitet wurde. Das wurde von Journalisten im Nachhinein aufgerollt:

Lungenarzt Wolfgang Wodarg

Mit der Zahl der Infektionen steigt auch die Zahl der Resistenten. Und damit verschwindet das Virus. Sagt der bekannte Virologe Wolfgang Wodarg, der schon 2009 bei Schweinegrippe die Maßnahmen als blindes herumtun beschrieb. https://www.wodarg.com/

Ernst Wolff

Hier ein weiteres Interview mit Ernst Wolff, zur Frage wer von der Krise profitiert. Ein Nebensatz lautet “10-15% aller Leute hatten das Corona Virus schon vor dieser Pandemie in sich, daher fragt sich, was die Zahl der “Corona Positiven” überhaupt aussagt.

Dr. Sucharit Bhakdi

Zur Frage, ob der “Lockdown” etwas gebracht hat, kann man ganz klare Ansagen treffen: “Es gab nie eine Corona Krise, das ganze ist nur ein Spuk, erfunden von der Politik”.

Talk Spezial mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: Corona-Wahn ohne Ende?

Jürgen Höller

Sehr bekannter Motivatiosspeaker, regt sich ebenfalls sehr auf. Auch einige gute Informationen, vor allem dass bewusst von den Suchmaschinen und Social Media Videos mit kritischen Stimmen blockiert wurden! So werden die Menschen getäuscht.

Handelsblatt

Als Nebenbei Auskunft die Meldung, dass Corona keine Mehrtoten gebracht hat, und man das schon weiß, und trotzdem den Lockdown beibehält:

https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-nicht-lockerungen-muessen-begruendet-werden-sondern-die-fortdauer-der-beschraenkungen/25802520.html

Eine gute Analyse des österreichischen Innenministers, der im ORF ein Interview gab und sich lächerlich gemacht hat, stammt von Raphael Bonelli:

Und hier eine ebenfalls gute Analyse der Tatsachen, die überprüfbar sind, und die man für sich selbst kritisch hinterfragen sollte: (Raphael Bonelli & Björn Templ)

Corona Tote in Wien

In letzter Zeit herrscht ein großer Hick-Hack zwischen der ÖVP Bundesregierung und der SPÖ Wien Regierung. Der BundesKURZler sagte, wenn sich alle so leger verhalten wie die Wiener wirds bald zugehen wie in Schweden oder USA. Jetzt kam die Studie mit den offiziellen Sterblichkeitsraten für Wien raus:

Wien Sterblichkeit Corona 2020
Keine Auffälligkeiten bei Todeszahlen in Wien durch Corona

ServusTV am 23.5.2020

Ein super vorgetragener Kommentar zur Situation rund um Corona im ServusTV am 23.5.2020:

23.Mai – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider

weitere Artikel folgen… immer wieder reinschauen!

Corona Virus – jetzt investieren?

Corona Virus – jetzt investieren?

Corona Virus, Börsencrash – meine Chance!

In meinen Beratungen bereite ich Kunden gerne vor: wer an der Börse investiert, muss wissen, dass wieder ein Crash kommt. Man weiß nur nie, wann. Diesmal war es absehbar, jetzt (11.3.2020) ist freier Fall der Kurse angesagt. Aber nicht etwa, weil ein Krieg stattfindet, nein diesmal ists ein Grippevirus, genannt Corona Virus.

Corona Virus

Nach Schweinepest und Vogelgrippe ist es also diesmal der Corona Virus, und irgendwie scheint mir, viele lassen sich fertig machen und verunsichern. Ob nun die “normale” Grippe schlimmer ist oder nicht, ist mir persönlich egal. Die Frage ist: Ist in Zeiten des Corona Virus investieren sinnvoll?

Jedenfalls ist nun offenbar endgültig Panik an der Börse. Heute hat die USA ein Einreiseverbot für alle Europäer erlassen, vorerst für 30 Tage. Und das wird die Realwirtschaft treffen. Profitieren werden wohl Anbieter von Online Videokonferenz Tools und ähnlichem. Wer jetzt auf Youtube sucht, findet genügend Beiträge dazu. Diese Krise bringt jetzt eine riesige Chance: JETZT investieren und zu günstigen Preisen shoppen. Das ist wie XXXXL Abverkauf. Doch Vorsicht: es könnte ja noch weiter fallen?

Daher ist Beratung und Überlegung so wichtig wie lange nicht: Wo investiere ich? Jetzt in Aktien und Fonds zu investieren wäre verfrüht. Aber jetzt ist die Zeit, sich Gedanken zu machen und vorzubereiten. Es wird nun Schlag um Schlag gehen, täglich kann alles mögliche passieren. Wichtig ist: das Geld muss bereit liegen, im richtigen Zeitpunkt reagieren zu können.

Was bedeutet das fürs investieren?

Nehmen wir an, Sie haben die Idee, ihr Geld über eine fondsgebundene Lebensversicherung zu investieren, weil Sie eine Langfriststrategie haben und den immensen Steuervorteil eines Mantelprodukts nutzen wollen. Ich nehme dieses Beispiel, weil es das mit der größten Vorlaufzeit ist. Wenn Sie das Produkt noch gar nicht haben, müssen Sie es erstmal abschliessen. Der Start ist frühestens mit dem nächsten Monatsersten, also 1.4. in unserem Fall. Um die Vorteile richtig nutzen zu können, möchten Sie 10.000€ Zuzahlung leisten. Das ist steuertechnisch jedoch erst ab 1.5. sinnvoll möglich. Wir wissen nicht, ob nicht schon vorher eine Investition sinnvoll wäre. Deshalb heißt es schnell handeln.

Auch für andere Produkte gibt es eine Vorlaufzeit. Berater, die die Situation verstehen, und den Corona Virus und den Börsencrash beobachten, haben jetzt extrem viel zu tun und sind nicht leicht für einen Termin verfügbar. So kann es passieren, dass man 2 Wochen wartet auf den Termin, dann ein paar Tage für den Produktabschluss – das kann richtig viel Geld kosten. Speziell, wenn “dann” die Beruhigung eintritt und die Kurse wieder steigen, kann jeder Tag entscheidend sein.

Daher macht es Sinn, jetzt einen Termin zu machen, eine Strategie festzulegen, und auf die richtige Situation zu warten. Dann kann eine Umschichtung zwischen den Produkten zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. In jedem Risiko steckt immer eine Chance. Wer mit den Reichen mitspielen will, hat jetzt die Gelegenheit dazu! Der Corona Virus macht investieren mit großen Renditen in kurzer Zeit möglich.

Bank x Versicherung / Steuer = Mantelprodukt

Bank x Versicherung / Steuer = Mantelprodukt

Was ist ein Mantelprodukt?

Und was hat ein Mantelprodukt mit Bank, Versicherung und Steuer zu tun? Lassen Sie mich bitte etwas ausholen, bevor wir voller Begeisterung das Thema Mantelprodukt erörtern.

Niedrigzinsphase

Seit 2008 der große Finanz Crash war, befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase. Ständig wurden die Zinsen für Kredite gesenkt, damit die Wirtschaft wieder angekurbelt wird. Die EZB hat unter dem Italiener Mario Draghi eine Geldpolitik begonnen, die katastrophale Folgen hat. Eine Folge sind sinkende Zinsen für alle Spareinlagen.

Beispiel Bausparvertrag

Während ein Bausparvertrag in den 90er Jahren noch 4,5-6% brachte, bringt er heute effektiv -3,85%, wenn man die Inflation berücksichtigt – das Geld wird also weniger Wert. Auf dem Papier bringt er 0,15% bis 4,25%, wobei die Werbung von “2% Jubiläumszinsen” spricht – und daneben steht “in den ersten 6 Monaten”. Ein Sparbuch bringt unter 0,1% Zinsen. Sinnvoll sind daher auf Banken nur noch Aktienfonds, um Geld zu vermehren.

Steuer: KESt

Die KESt (Kapitalertragsteuer) ist eine Steuer, die auf Bankprodukte eingehoben wird. Diese beträgt ab 2016 generell 27,5% (weiterhin begünstigt bleiben nur Sparbuch und Bausparvertrag mit 25%. Doch darüber brauchen wir nicht sprechen – wer keine Zinsen bekommt, zahlt auch keine KESt).

Das bedeutet also, dass jährlich alle Gewinne aller Bankprodukte mit 27,5% KESt belegt werden. Nehmen wir an, Sie kaufen einen Fonds über Ihre Bank oder Online Depot. Sie legen 100.000€ an (da gibts noch Ausgabeaufschläge und eventuell andere Kosten, die lassen wir jetzt mal beiseite), und diese 100.000€ werden mit 10% Gewinn auf 110.000€ erhöht (in den Jahren 2009-2019 hätte man zB mit einem guten Aktienfonds jährlich(!) 10% Gewinn gemacht, siehe meinen Artikel “Finanz Crash”).

Am Ende des Jahres kommt aber die Steuer, und die Bank zieht automatisch 2.750€ an Steuern ab, sodass Sie nur noch 107.250€ haben. Im zweiten Jahr wieder 10% Gewinn, macht ein Plus von 10.725€, davon die KESt weg macht in Summe 115.025€ usw. Sie verlieren also nicht nicht die KESt, sondern auch den Zinseszins daraus.

Bei 10% Verzinsung ist der Zinseszinsverlust nach 6 Jahren größer als der KESt Verlust selbst, bei 5% nach 8 Jahren! Nach 20 Jahren wäre das ohne KESt etwa 265.000€, durch KESt nur204.000€, ein Verlust von 61.000€! Dieser Verlust wird total unterschätzt! Ich habe noch nie in einem Buch darüber gelesen, wie brutal das wirkt. Vermutlich, weil jeder glaubt, das kann man nicht ändern. Was, wenn doch? (Details zu Berechnungen im PDF am Ende dieses Blogs). Wers steuerrechtlich korrekt formuliert lesen möchte, kann auch beim Konsument.at nachlesen. Einen anderen tiefen Einblick gewährt der Gewinn.at und die WKO.at.

Kosten in Bankprodukten

Auch hier gibt es Produktkosten, die etwa in Form von Agio (Ausgabeaufschlag für jeden Fonds Kauf, häufig 5%), Kontoführungskosten, Verwaltungskosten, Abschlusskosten usw. aufgeteilt werden. Es gibt viele Unterschiede, auch in Online Depots, sodass ein pauschaler Vergleich kaum möglich ist. Beachten Sie, dass es auch Kosten abhängig von der Einlagehöhe geben kann, sodass Sie mehr zahlen, wenn Sie mehr veranlagt haben. Das ist speziell für unsere Großsparer wichtig.

Lebensversicherung

Das Thema Lebensversicherung wird sehr emotional besprochen. Leider haben viele Konzerne hier wirklich schlechte Produkte, gepaart mit Finanzberatern die schlechte Beratungen machten, und dann auch noch die Finanzkrise von 2008, die den gesamten Markt umgedreht hat… keine gute Vertrauensbasis!

Steuer: Versicherungssteuer

Aber lassen wir mal die Emotion raus: eine Lebensversicherung hat keine KESt! Stattdessen gibt es hier 4% Versicherungssteuer, die im Gegensatz zur KESt eine Anfangsbesteuerung ist. Das bedeutet, man zahlt nicht auf die Gewinne, sondern auf die einbezahlten Beträge. Und ist damit fertig besteuert: keine Gewinnzuwachssteuer, keine Entnahmesteuer.

Nehmen wir wieder das Beispiel von vorhin: 100.000€ zahlen wir ein, der Staat kassiert sofort 4%, macht 4.000€. Und damit sind Sie fertig besteuert: Keine weiteren Steuern auf Gewinne. Das bedeutet bei 10% Gewinn, dass wir im 2. Jahr schon besser sind als auf der Bank (bei nur 3% Gewinn wären es 5 Jahre, bis die Versicherung im Steuervorteil ist). Und alle weiteren Jahre wird der Unterschied zugunsten der Versicherung immer besser – auf der Bank zahlt man jährlich Gewinnsteuer, in der Versicherung nur einmalig die 4.000€ auf die Einzahlung. Dies bedeutet, man hätte in der Versicherung nach 20 Jahren 646.000€, auf der Bank nur 405.000€ – ein Unterschied von 241.000€, fast eine Viertel Million Euro!

Natürlich haben wir hier ohne jegliche Produktkosten gerechnet. Aber es geht hier um den steuerlichen Unterschied. Der ist brutal! Siehe auch das PDF am Ende dieses Blogs.

Mantelprodukt

Und genau deshalb ist ein Mantelprodukt wichtig: das bedeutet, man nehme eine gute Lebensversicherung mit niedrigen Produktkosten (die ist schwer zu finden, aber es gibt sie!), kaufe über diese einen guten Fonds (auch diese gibt es), und Aufgrund des Steuervorteils ist man bereits nach kurzer Zeit im klaren Vorteil. Die Versicherung ist also nur ein Mantelprodukt für Fonds, um den Steuervorteil zu nutzen (und nebenbei bringt es auch Absicherungen, die sehr interessant sein können), und kann auch noch andere Produkte neben Fonds enthalten, etwa den klassischen Deckungsstock zur Absicherung.

Diesen Vorteil haben insbesondere wohlhabende Menschen schnell verstanden, weshalb unsere Kunden vorwiegend im Bereich ab 400€ monatlich und/oder 100.000€ Sofortinvest liegen. Denn je mehr Geld veranlagt wird, desto brutaler ist natürlich die KESt! Dieser Steuervorteil ist aber für JEDEN verfügbar, weshalb ich es besonders schade finde, dass vor allem Kleinsparer ihr Geld mit Bausparverträgen vernichten. Gerade hier wäre es wichtig, die Steuervorteile eines Mantelproduktes zu nutzen! Bereits ab 150€ monatlich kann man sinnvoll etwas aus seinem Geld machen.

Aber die Kosten einer Lebensversicherung sind doch hoch?

Bei Lebensversicherungen gibt es vorwiegend zwei Kostenarten: Verwaltungskosten, die über die gesamte Laufzeit jährlich anfallen. Und Abschlusskosten, die meist über die ersten 5 Jahre verteilt eingerechnet werden. Die Verwaltungskosten sind grob gesagt abhängig davon, wieviel man einzahlt. Manchmal werden auch Kosten von Anteilen dessen, was schon im Produkt ist, verrechnet, ganz wenige haben einen Kostendeckel. Meist betragen die Verwaltungskosten etwa 1 Monatsprämie pro Jahr. Es gibt aber auch günstigere Produkte.

Die Abschlusskosten werden meist in Prozent der Prämiensumme errechnet. Werden also 6,5% der Prämiensumme verrechnet, so sind das bei 30 Jahren: 30*12*Monatsprämie/1,04 (weil die Versicherungssteuer herausgerechnet wird)*6,5%. Und diese Kosten werden auf die ersten 60 Monate verteilt von jeder Prämie abgezogen (vereinfacht ausgedrückt: 1,3% pro Jahr).

Deshalb sind Lebensversicherungen in den ersten Jahren schwierig zu argumentieren. Vor allem, weil viele einfach keine Performance in der Verzinsung bringen. Es gibt aber Produkte mit Performance und niedrigen internen Kosten, und dann wirkt sich der Steuervorteil weit mehr aus als gedacht. Hier muss eine Detailrechnung für Ihren persönlichen Fall gemacht werden.

Generelle Faustregel: eine Zuzahlung am Beginn hebt die Verzinsung und bringt rasch die Steuervorteile hervor, und je höher die Monatsraten und je niedriger die Produktkosten desto besser. Zuzahlungen sind übrigens meist günstiger, etwa mit 5,5% Abschlusskosten. Verteilt auf 5 Jahre bedeutet das 1,1% pro Jahr. Bei 100.000€ sind das also 1.058€ pro Jahr.

Sicherheit

Ein ganz wesentlicher Punkt, gerade in der jetzt (Jänner 2020) bestehenden Situation, ist die Sicherheit des Geldes. Diese ist aufgrund verschiedener Gesetze in der Lebensversicherung weit höher als auf der Bank. Siehe dazu meine extra Blogs zur Einlagensicherung und Finanz Crash. Daher eignet sich eine Lebensversicherung weit mehr zur Absicherung als ein Bankkonto. Achten Sie dabei aber auf Flexibilität! Hier gibts enorme Unterschiede.

Und was jetzt?

Ein Mantelprodukt bringt Steuervorteile und Fondsgewinne in Einklang. Die richtige Strategie ist das Entscheidende, wenns ums Geld geht. Daher meine Bitte: nicht aus dem Internet beraten lassen. Tipps holen und vorinformieren ja, aber ein kompetenter Berater weiß mehr. Fragen Sie nach einem Mantelprodukt. Wenn es Sie interessiert, hinterlassen Sie unten einen Kommentar, oder noch besser: kontaktieren Sie mich, machen wir einen Termin, um eine Lösung für Sie zu finden! Wir haben einen großen Überblick über verschiedene Produkte, und beschäftigen uns mit dem Thema intensiv.

Falls Sie ein Zahlenmensch sind, hier das PDF mit der tabellarischen Übersicht zu meiner Beschreibung: Steuerlicher Vergleich – Bank vs Lebensversicherung

Kommt der Finanz Crash?

Kommt der Finanz Crash?

Kommt der Finanz Crash? Der Crash kommt!

Glaubt man der aktuellen Bücherliste, gibts wohl bald wieder heftige Bewegung am Finanzmarkt. Der nächste Finanz Crash naht – löst das bei Ihnen Panik aus? Das muss es nicht, das soll es nicht, das braucht es nicht! Aktuell (Jänner 2020) sind Bücher Bestseller, die sich mit dem Crash beschäftigen, und verkaufsstarke Titel tragen:

“Der größte Crash aller Zeiten” von Friedrich & Weik

“Machtbeben” von Dirk Müller

“Der Crash kommt” von Max Otte

Ich habe sie alle gelesen. Weil es mich interessiert, und weil ich die bestmögliche Beratung bieten will. Was jedem klar sein sollte, ist, dass seit dem Jahr 2008 die Finanzwelt komplett umgedreht wurde. Plötzlich gibt es Negativzinsen, und die Nachrichten haben uns klar gemacht, dass wir das akzeptieren müssen. So denkt die Mehrheit, denn so wird es von Politikern und Medien erzählt.

Renditen am Aktienmarkt

Aber: Wussten Sie, dass Sie am Aktienmarkt in den Jahren 2009-2019 etwa 8% Rendite pro Jahr gemacht hätten (Sparplan mit DAX ETF). Mit einem gut geführten Fonds hätten Sie auch mehr gemacht, zum Beispiel mit dem MEAG Proinvest 10% pro Jahr in einem Sparplan.

Fehler der Politik

Doch ein substanzieller Fehler der Politik war, nach dem Finanz Crash im Jahr 2008 nicht aufzuräumen. Viel wurde versprochen, doch unternommen wurde überhaupt nichts, um das Problem am Kern zu packen. Zu mächtig waren die Einflüsterer aus der Wirtschaft. Das führte dazu, dass EZB und SNB, aber auch Dollar und Renmimbi (chinesische Währung) heute in einer sehr gespannten Position sind.

Und wann ist es so weit?

Experten streiten, wann der Crash kommt. Die Zeiträume schwanken von Q4/2020 bis 2023. Die große Unbekannte in dieser Gleichung sind die Politiker. Diese können durch extreme Maßnahmen alles verschieben, aber offenbar nicht lösen. Es kann also nur der Zeitpunkt verschoben werden, nicht die Tatsache. Deshalb ist aus heutiger Sicht ein Konzept nötig, sich auf den Crash vorzubereiten.

Vorbereitung auf den Finanz Crash

Wie mache ich das? Das Konzept “breit streuen” sollte jedem bekannt sein. Die große Frage ist: wohin streuen? 2008 sind ALLE Werte gefallen, weil es eine Liquiditätskrise war. Auch die nächste Krise soll wieder eine solche werden. Wir dürfen also annehmen, dass wiederum ALLE Werte gleichzeitig fallen werden. Daher brauchen wir uns nur darüber Gedanken zu machen, welche Werte nach der Krise wieder steigen. Eigentlich einfach?

Gold

Die “Krisenwährung” Gold (wie auch Aktienfonds) sind ein recht sicherer Fall, wenn wir davon ausgehen, dass es keinen Krieg gibt, und davon gehen wir aus – ich bin ein viel zu positiver Mensch, um etwas anderes zu akzeptieren. Bei Gold bitte darauf achten, keine Wertpapiere davon zu kaufen, sondern physisches Gold. Und dieses auch in kleinen Teilen, wie zB Barren und Münzen. Es gibt Modelle mit Systemkauf bis zu -18% Preisvorteil unter Nutzung des Cost-Average Effekts (Details gerne in persönlichem Beratungsgespräch). Siehe auch Tipps auf goldreporter.de

Aktienfonds

2008 war zB bei Aktienfonds ein durchschnittlicher Einbruch von -50% normal, was dazu führte, dass viele ihre Fonds verkauften! Doch bereits 2 Jahre später war dies großteils wieder eingeholt – zumindest bei Fonds mit gutem Management. Anders gesagt: 2009 bis 2011 konnte man sein Geld verdoppeln (Wie genau das geht, besprechen wir gerne in einem Strategiegespräch). Die Wichtigste Regel ist: vorher Strategie festlegen, dann daran halten!

ETFs

ETFs sind im Moment der große Renner, weil die “Geiz ist geil” Mentalität sehr stark verbreitet ist. Die scheinbar niedrigen Kosten bringen mehr Gewinn. Doch gerade jetzt, wo die Krise bevorsteht, birgt das mehrere große Gefahren:

  1. Aktien, die massiv von ETFs gekauft werden, sind höchstwahrscheinlich überbewertet, was zu einem stärkeren Kursverfall als der Durchschnitt führen kann
  2. ETFs sind günstiger, weil sie nicht gemanaged sind. Was in der Krise bedeutet, dass kein Profi sich darum kümmert, die Verluste zu minimieren – das müssen Sie selber machen!
  3. ETFs sind ein Trend. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es besser ist, nicht mit dem Trend zu schwimmen, bzw. auszusteigen, bevor der sich auflöst. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, aus ETFs auszusteigen.

Michael Burry, das ist jener Mann, der 2008 die Krise zuerst erkannte und damit 100 Mio. Dollar verdiente, warnte im Oktober 2019 ausdrücklich vor einer ETF Blase.

Immobilien

Immobilien gelten als sicher, ABER: durch die jahrelange Niedrigzinsphase sind Kredite so billig geworden, dass die Immobilienpreise überdurchschnittlich stark gestiegen sind. Durch eine Marktbereinigung besteht die hohe Chance, dass auch die Immobilienpreise purzeln. Oder eine Sondersteuer vom Staat kommt. Immobilien sind aufgrund ihrer Immobilität sehr leicht besteuerbar. Das wird in oben genannten Büchern im Detail beschrieben, darauf möchte ich hier nicht näher eingehen. Daher: Vorsicht und gut informieren, wenn Sie hier tätig sind.

Kredite

Einen Kredit zu haben, ist in der aktuellen Niedrigzinsphase eigentlich super, weil die Inflation hilft, den Kredit zurückzuzahlen. In der konkreten aktuellen Situation, in der Experten ebenfalls darüber diskutieren, ob der Euro crasht, birgt das aber große Gefahren: in vergangenen Währungsreformen wurden Schulden häufig 1:1 in die neue Währung übernommen, Werte wie Bargeld aber 1:0,5, wodurch die Schulden quasi doppelt so hoch waren wie zuvor. Details dazu stehen in den oben erwähnten Büchern.

Wer jetzt einen Kredit hat, sollte dringend prüfen lassen, ob durch eine Umschuldung Geld erspart werden kann. Wir haben zB für einen Kunden einen Kredit, den dieser erst 2018 bei schon sehr guter Zinslage abgeschlossen hatte, jetzt neu umgeschuldet und Netto über 10.000€ erspart. Details können natürlich nur in einem persönlichen Gespräch geklärt werden, da jede Situation einzeln zu bewerten ist.

Bargeld

In einer Krise empfiehlt es sich, ausreichend Bargeld direkt im Zugriff zu haben. Wenn so etwas passiert wie in Griechenland, wo tagelang die Bankomaten gesperrt waren, und danach nur 50€ pro Tag behoben werden konnten, hilft kein dick gefülltes Konto. Dafür sollte ausreichend Bargeld vorhanden sein. Nachdem die Konten ohnehin keine Zinsen bringen, fällt es leicht.

Bausparvertrag

Bausparer sind niemals gut – siehe dazu meinen Blog Artikel Bausparverträge.

Einlagensicherung

100.000€ sind durch die Einlagensicherung auf der Bank sicher? NICHT WIRKLICH! Lesen Sie meinen Blog dazu.

Banken und Sicherheit des Geldes

Wer noch an die Sicherheit der Banken glaubt, dem rate ich, diese Präsentation von Dr. Markus Krall anzusehen, der akribisch analysiert, wie die Situation ist (von 2019, also noch vor Corona!).

Deckungsstock in Versicherungen

Der “klassische Deckungsstock” in Versicherungen bietet sehr hohe Sicherheit. Zum einen crashen Versicherungen im Gegensatz zu Banken nicht, etwa weil alle bei Rückversicherungen abgesichtert sind. Andererseits bieten diese Werte in Euro, die nicht von Aktienkursen abhängen, sind damit in dieser Hinsicht also vergleichbar mit Sparbüchern. Wichtig ist hierbei aber, ein Produkt mit variablem Zugriff zu finden, ohne Rückkauf Verlust. Das ist nicht leicht zu finden, aber es gibt solche Produkte.

Mantelprodukt

Was ein Mantelprodukt ist, und warum das Steuern spart, erfahren Sie in diesem Blog.

Beratung

Letztlich ist jeder anders, hat andere Wünsche und Wissen bezüglich Sicherheit und Veranlagung. Deshalb ist eine intensive Beratung zur Erarbeitung einer persönlichen Strategie das Wichtigste. Hier einfach seinen Freund zu fragen, ist gefährlich: Vielleicht hat der ganz andere Geldmengen, und ganz andere Ideen dazu. Leider sehen wir allzu oft, dass einfach eine Idee von jemand anders übernommen wird, ohne sich klar zu machen, was die Bedingungen rundherum sind. Hier ist kompetente Fachberatung wichtiger als bei irgend einem anderen Produkt.

Die Lösung

In der chinesischen Schrift ist das Zeichen für “Risiko” und “Chance” das gleiche – weil ein Risiko immer auch eine Chance bietet. Die Chance ist, nach dem Finanz Crash das Geld zu vervielfachen. Einfach nur absichern ist möglich, aber warum gibt es nach jedem Finanz Crash mehr Millionäre als zuvor? Weil diese Leute die Chance genutzt haben. Wollen Sie das auch? Wie Sie lesen konnten, beschäftigen wir uns intensiv mit dem Markt. Wir finden Ihre Life Luxury!

Einlagensicherung 100.000€, und wie es wirklich ist

Einlagensicherung 100.000€, und wie es wirklich ist

Jeder Österreicher weiß, dass sein Geld am Sparbuch bis 100.000€ durch die Einlagensicherung
gesichert ist, und der Staat dafür haftet.

Doch kaum einer weiß, dass das seit 2015 so nicht mehr stimmt!

Sich mit diesem Punkt zu beschäftigen, bedeutet, sich auf die nächste Krise (siehe meinen Blog-Artikel) richtig vorbereiten zu können. Wer das nicht weiß, glaubt vermutlich, dass sein Geld auf der Bank sicher wäre.

Sicherheitsgefühl

Viele Jahre gab es diese Sicherheit. Und weil alle Sicherheit wollen, wollen sie daran glauben, dass es sie gibt. Die Regierung (die gesamte EU) hat jedoch entschieden, dass sie nicht weiter das Risiko der Banken übernehmen können. Daher wurde ab 15.8.2015 die Einlagensicherung an die Banken ausgelagert (Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz ESAEG), über den sogenannten Einlagensicherungsfonds. Dieser soll ab 2024 0,8% des Geldes enthalten (Quelle konsument.at und Rechtsinformationssystem ).

Wer das ganze gerne kompliziert aber offiziell lesen will, also so beschrieben als wäre es sicher: www.einlagensicherung.at. 2017 wurde diese „Einlagensicherung Austria“ (ESA) gegründet, die per Anfang 2019 ca. 500 Mio in ihrem Topf hatte (Quelle derstandard.at ), was ca 0,31% der 160 Millarden(!) sind, die zu besichern sind. Die ESA besteht aus allen Banken ausgenommen Erste und Sparkassen, die ihr eigenes System haben. Die Fonds sind übrigens bei der WKO (Wirtschaftskammer Österreich) angesiedelt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Was bedeutet das für die Einlagensicherung?

Im Juni 2019 sind bei ESA+Erste zusammen nur 670 Millionen gedeckt, bis 2024 sollen 1,7 Milliarden im Fonds sein, das entspricht 0,8% der gedeckten Einlagen (Quelle geldmarie.at). Das bedeutet, dass wenn eine Bank in Hinteroberkirchen in Konkurs geht, das aufgefangen werden kann. Aber was passiert, wenns eine richtige Krise gibt? Etwa Erste, Raiffeisen oder Bank Austria krachen? Es geht um 212,5 Milliarden, die besichert werden wollen (ESA+Erste). Bei einer großen Krise wird das niemand mehr auffangen können. Wie soll die Einlagensicherung dann funktionieren? Siehe meinen Artikel zu diesem Thema.

Sind Sie noch der Meinung, die Einlagensicherung bringt die Sicherheit, die Sie erwarten?

Die Krise 2008 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Banken keineswegs sicher sind. Lehman Brothers hat dies mit seiner 200 Milliarden Dollar Pleite bewiesen. Und seit der Griechenland Krise spielt die EZB mit Milliarden Käufen verrückt, ebenso wie die Schweizer Nationalbank SNB. Hier ist Potenzial für eine Wiederholung von 2008 vorhanden.

Die Sicherheit meines Geldes – bringt die Einlagensicherung noch was?

Wie sicher ist nun also mein Geld überhaupt? Zuerst muss man sich die Grundfrage stellen: Wem gehört mein Geld auf meinem Konto, Sparbuch oder Bausparer? Mir? …. NEIN!
Das Geld gehört rechtlich der Bank. Es ist, als hätte ich der Bank einen Kredit gegeben, deshalb bekomme ich ja auch Zinsen. Ich möchte das Wiederholen: Alles Geld auf der Bank gehört der Bank.

Banken können dieses Geld übrigens 12,5-100fach in Form von Krediten vermehren, aber das ist ein anderes Thema.

Und in einer großen Krise kann es vorkommen, dass es wie in Griechenland gemacht wird: zuerst gibts mal gar kein Geld an den Automaten, und dann gibts eine Beschränkung auf 50€ täglich. Deshalb rate ich, solange kein Ende der Euro Krise in Sicht ist, immer genug Bargeld(!) im Zugriff zu haben. Aber auch das wäre einen eigenen Artikel Wert.