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100% Fokus oder 100% Leben?

100% Fokus oder 100% Leben?

“Du musst dich 100% fokussieren” und “wenn ich was mache, dann richtig”. Wie kann ich das für mich umsetzen? Was ist Fokus?

Am Freitag hatten wir unsere MasterMind Gruppe. Es ging um die Frage, was der Spruch “fokussiere dich auf eine Sache und mach das zu 100%” bedeutet. Denn grundsätzlich kann man gar nichts zu 100% machen. Du musst schon mal schlafen, essen, trinken. Und in Gesellschaft auch noch anziehen (könnte sonst peinlich werden), duschen (könnte sonst unangenehm für die Anderen werden), und vor allem mit anderen Menschen kommunizieren. Egal was du machst, Geld wird auch benötigt. Und Ruhepausen. Und Spaß. Und und und…

Also was ist “100% Fokus”?

Wir wachsen heute in einer Gesellschaft auf, in der es normal ist, Spezialist in einem Bereich zu sein. Immer wieder wird gesagt, Generalisten werden nicht benötigt, wir brauchen Spezialisten. Aber wenn ich mir die frühen Meister ansehe, etwa Michelangelo, Leonardo Da Vinci, usw., das waren alles vielseitig interessierte Geister, und genau dadurch haben sie so viel Großartiges erreicht. Und auch heute, wenn man Albert Einstein, Nikola Tesla, oder Elon Musk ansieht. Die beschäftigen sich mit vielen Dingen und sind auch sehr erfolgreich.

Falsche Paradigmen aus der Schule?

Also ist das Paradigma, nur “Eines zu machen”, wohl eher etwas, das wir in der Schule lernen, oder von Eltern/Großeltern übernommen haben. Die Schule bringt uns wenig bei, das zu unserer Erfüllung beiträgt. Dort lernen wir nur, wie wir brave Angestellte werden und pauken. Und wie viele Menschen kennen wir, die glücklich sind und “nur ein Ding fokussiert machen”? Die Glücklichen sind doch immer die, die ganz viele Dinge machen, etwa Reisen und viele Freizeitaktivitäten, oder? Wer 80h pro Woche arbeitet, ist selten sportlich und gesund, hat Zeit für Familie und Freunde.

 

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Selbständigkeit & nur Eines tun?

Wer Selbständig ist, weiß, dass Kommunikation mit anderen Menschen die meist benötigte Eigenschaft ist, erst danach kommt die Fachkompetenz. Ich kann meine Leistung nicht verkaufen, wenn ich zwar ein Genie bin, aber dem Kunden nicht erklären kann, was ich tue, und warum das für ihn gut ist. Wenn ich aber kommuniziere, kann ich nicht tun, daher sind auch hier 100% nicht machbar. Ganz abgesehen davon, dass ein Selbständiger auch Dinge wie Buchhaltung, Akquise, Kundenbetreuung, Weiterentwicklung von Produkten und Firmenzielen usw. erfüllen muss.

Unternehmertum & nur Eines tun?

Im Unterschied zur Selbständigkeit ist Unternehmertum anderes denken: Systeme aufbauen anstatt sich ständig mit dem Produkt beschäftigen. Das ist quasi eine Ebene darüber. Und nur damit kann die Freiheit von der Arbeit entstehen, denn nur so wirst du frei vom Tagesgeschäft. Also 100% Fokus im Unternehmertum beschäftigt sich damit, wie die Prozesse besser laufen. Das benötigt aber nicht 100% Zeit, sondern erfordert nachdenken, ausprobieren, optimieren, meditieren. Eine Herangehensweise, die Selbständige oft als nichtstun missverstehen – mir ging es jahrelang genauso.

Finanzen

Genauso wie beim “tun” ist es beim Geld: alles auf eine Karte zu setzen ist gefährlich, weil man sehr abhängig ist. Auch hier gilt: diversifizieren bei Veranlagungen nach kurzfristig, mittelfristig, langfristig in Sachwerte, Geldwerte nur für schnellen Notfallzugriff. Mehr dazu in anderen Blogs über Geld. Jedenfalls: keine 100% Fokus auf nur ein Produkt.

Wenn dies so ist: warum sollte dann 100% Fokus sinnvoll sein?

Drehen wir die Aussage um: konzentriere dich auf alles, was dich interessiert. Mach etwas anders als alle Anderen. Verbinde deine Interessen. Lass etwas Neues entstehen. Und das ist dann Einzigartig. Wichtig ist auch, dass du damit Geld verdienen kannst, damit du genau das tust, was dich mit Sinn erfüllt, Freude bereitet, begeistert, und wovon du niemals Urlaub machst. Wo die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit nicht existiert, weil es einfach Spaß macht.

Ein weiterer Tipp: Sei 100% konzentriert auf das, was du gerade tust. Das bedeutet, Handy aus, keine e-mails usw. Und wenn du das 50 Minuten gemacht hast, mach eine 10 Minuten Pause, dann wieder 50 Minuten Fokus, dann 20 Minuten nichtstun. Wirklich nichts, etwa meditieren. Und dann etwas anderes tun.

DAS kannst du dann wieder zu 100% machen. Macht das Sinn für dich?

Als Beispiel für Vielseitigkeit siehe meinen Artikel “Wohlstand, Beziehungen, Gesundheit, Bildung

Wohlstand Beziehungen Bildung Gesundheit

Wohlstand Beziehungen Bildung Gesundheit

Life Luxury: Wohlstand, Beziehungen, Bildung und Gesundheit

Aufgrund der vielen Bücher, Coachings und Gespräche habe ich irgendwann beschlossen, dass es wichtig ist, “alles” in Einklang zu bringen. Nur was ist “alles”? Also stellte ich mir die Frage, was ist MIR wichtig? Herausgekommen ist: Wohlstand, Beziehungen, Bildung und Gesundheit. Und wie man das einfach darstellen kann – daher die 4 Kreise, die jetzt vereinfacht ausgedrückt sind im Logo mit 4 Quadranten. Ich bin der Meinung, wenn diese 4 Kreise in Ordnung sind, gehts mir richtig gut. Ich darf entspannt sein. Und das ist es, was ich heute will.

Wenn ich den Luxus habe, alle 4 Kreise Wohlstand, Beziehungen, Bildung und Gesundheit ausleben zu können, dann erlebe ich Harmonie. Die Muse des Seins.

Wohlstand – was ist das? (Wohlstand, Beziehungen, Bildung, Gesundheit

<p<Wohlstand (auch Wohl, Wohlergehen) ist ein positiver Zustand, der individuell unterschiedlich wahrgenommen wird. Wohlstand setzt sich aus immateriellem und materiellem Wohlstand (siehe auch Lebensstandard) zusammen. Der Lebensstandard ist leichter zu messen. Umgangssprachlich ist mit Wohlstand gemeint, dass jemand mehr Geld als „normal“ zur Verfügung hat bzw. dass es ihm in materieller Hinsicht an nichts mangelt. — So drückt es Wikipedia aus.</p<

Das Lexikon der Nachhaltigkeit setzt Wohlstand gleich mit Lebensstandard, und sagt, dass zwischen “Bestand” und “Fluss” unterschieden werden muss – also was ich habe, und was reinkommt/rausgeht.

Also was ist mit Wohlstand auf diesem Blog gemeint?

Wohlstand ist für mich, wenn jemand monatlich mehr Geld bekommt als er ausgibt, und sich dabei glücklich fühlt. Denn was nützt Geld, wenn ich nicht glücklich bin? Es gibt viele Millionäre, die trotz all ihrem Geld kein Glücksgefühl haben. Speziell in Hollywood und seiner Scheinwelt, aber auch bei Politikern sieht man anhand ihrer Eskapaden, dass es ihnen nicht gut geht.

Ein Beispiel ist, wenn ich genug Geld für einen Urlaub habe – und diesen auch tatsächlich buche & durchführe. Was bringen 100.000€, wenn ich keine Zeit habe, diese auszugeben? Keine Zeit, die Familie zu besuchen. Mit dem Lebenspartner gemeinsam zu Essen und spazieren zu gehen? Jeder kennt solche Menschen (speziell Männer). Das sind die, die irgendwann überrascht heimkommen und feststellen, dass Frau & Kinder fort sind.

Das macht doch so keinen Sinn!

Wohlstand ist, sich gemeinsam mit dem Lebenspartner ein Projekt zu suchen, an dem man gemeinsam arbeitet. Freunde dazuholen, die mithelfen. Großes Schaffen. Die Welt verbessern. Bücher lesen. Sich selbst bilden. Vorankommen. Zeit für sich nehmen. Leben.

Wohlstand ist weit mehr als Geld oder BIP. Doch weil wir allgemein Wohlstand über Geld definieren, ist dies auch ein großes Thema dieses Blogs. Für mich fällt das unter die Kategorie “Geldbildung”, bzw “Wohlstandsbildung” und “Wohlstandssicherung”. Beispiele dazu sind die Artikel “Warum ein Bausparvertrag ihr Geld vernichtet” und “Einlagensicherung 100.000€, und wie es wirklich ist“.

Beziehungen (Wohlstand, Beziehungen, Bildung, Gesundheit)

Wir Menschen sind auf Beziehungen angewiesen. Babies, die viel allein gelassen werden, entwickeln sich schlecht. (Quelle). Bei den Erwachsenen ist das nicht anders. Daher ist es so wichtig, glückliche Beziehungen zu haben.

Von welchen Beziehungen sprechen wir eigentlich?

Wenn man von Erwachsenen und Beziehungen spricht, denkt man üblicherweise im ersten Augenblick an den Lebenspartner. Das ist “normal”. Aber wir stehen zu vielen Menschen in Beziehung: Arbeitskollegen, Nachbarn, der Verkäufer in der Bäckerei, der Kellner im Lieblingslokal, selbst Menschen, denen wir nur kurz in der U-Bahn begegnen: es macht einen Unterschied, ob man den anderen anlächelt oder angrantelt (das ist wienerisch für: mies gelaunt ansieht).

Glücklich sein ist eine Entscheidung

Im Buch “So denken Millionäre” von T. Harv Eker (zB bei Thalia erhältlich) steht in einer Geschichte sinngemäß, dass es in einer Beziehung nicht Aufgabe des Partners ist, den anderen glücklich zu machen. Jeder muss sich selbst glücklich machen, um dann mit dem anderen gemeinsam glücklich sein zu können.

Sie können nicht einen grantigen Partner haben, den sie bespaßen, damit er glücklich wird, und dann gemeinsam glücklich werden. Vielleicht mal kurzfristig, aber doch nicht ständig! Jeder muss für sich sein Glück finden, und das kann man teilen – man teilt also seine Freude!

In 60 Sekunden glücklich werden

Einen ganz hervorragenden Tipp dazu gibt die großartige Vera F. Birkenbihl in dem Video “wie man glücklich wird in 60 Sekunden”. Kurz gesagt, einfach 60 Sekunden lang die Mundwinkel so hochziehen als würde man lächeln. Nach 60 Sekunden glaubt das Gehirn, man sei glücklich, und schüttet entsprechend Hormone aus. Sie erklärt es genauer – aber wichtig ist: es funktioniert.

Warum glücklich sein?

Weil Glück die Grundlage ist, um zufrieden zu sein. Desweiteren braucht man Zeit (also Entspannung), Ruhe (kein Handy), Bewegung (spazieren gehen reicht absolut!) und Gespräche (nicht die übers Wetter). Versuchen Sie mal, mit Ihrem Partner oder Freund eine Besprechung statt sitzend während dem Spaziergang zu machen. Das hilft erstaunlich gut in Situationen, wo man festgefahren ist und keinen Ausweg findet. Spazieren, besonders im Freien, noch besser im Grünen, hilft freier im Kopf zu werden. Versuchen Sie es mal!

Was bedeutet nun die Überschrift “Beziehungen”?

Sämtliche Interaktion mit anderen Menschen gehört dazu, denn: man kann nicht nicht kommunizieren. Sobald man auf andere trifft, hinterlässt man einen Eindruck. Ist doch definitiv besser, einen guten Eindruck zu hinterlassen, und jemand anzulächeln – oder?

Was ist Bildung? (Wohlstand, Beziehungen, Bildung, Gesundheit)

Beim Wort Bildung denkt man überlicherweise an Schule. Doch gemeint ist hier die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, im englischen “education”, im lateinischen “educo”, und bedeutet “etwas herausbringen, wachsen lassen” (Quelle pons.com). Und das hat sehr wenig mit dem zu tun, was in Schulen aufgeführt wird.

Schulen, wie Maria Theresia sie eingeführt hat, haben das Ziel, brave Bürger heranzuziehen, die gut zu kontrollieren sind. Ich kenne niemand, der das besser beschreibt als Richard David Precht, beispielsweise in diesem Video. Schulen sind militärisch strukturiert, und sollen fertige Denkmuster in Menschen pflanzen.

Würde man heute Schule neu erfinden, und sich fragen, wie lernen funktioniert, dann hätte das sehr wenig mit dem zu tun, was jetzt in einer Schule getan wird.

Bildung an der Universität

Universitäten waren schon immer etwas freier im Denken. Aber auch dort wird häufig von den Professoren stark ihre eigene Idee weitergegeben. Allzu oft müssen Studenten nur die Bücher der Professoren lesen und zitieren können. Auch das ginge wesentlich besser.

Ein Beispiel zur Bildung: Im gesamten Schulsystem, inklusive Universitäten, gibt es keine praktische Geldbildung. Es gibt BWL (Betriebswirtschaftslehre), Buchhaltung, Mathematik – aber nie wird gelehrt, wie das staatliche Sozialsystem funktioniert, was es an privaten Versicherungen gibt, wie man Geld richtig spart, warum man von Beginn an an die Pension denken sollte, welche Auswirkungen Zinseszins hat, was der Unterschied zwischen offizieller und echter Inflation ist, wie man einen Haushalt organisiert, einen Urlaub plant, usw.

Private Bildung

Es bleibt also nur die Option, sich